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28.03.2014, 08:32 Uhr

SPD-Kreistagsfraktion Rendsburg-Eckernförde

Chancen der neuen EU-Förderperiode besser für unseren Kreis nutzen

SPD-Kreistagsfraktion:  „Chancen der neuen EU-Förderperiode besser für unseren Kreis nutzen!“

„Der Kreis Rendsburg-Eckernförde muss die Möglichkeiten der EU-Förderung in der Zukunft besser nutzen als bisher.“ Dies forderte der Rendsburger SPD-Kreistagsabgeordnete Martin Tretbar-Endres vor der Kreistagssitzung am kommenden Montag. Der Kreistag wird sich am 31. März mit dem neuen INTERREG 5 A–Programm zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit Deutschland–Dänemark beschäftigen.

Der Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion im Regionalen Entwicklungsausschuss wies darauf hin, dass das neue INTERREG-Förderprogramm verbesserte Förderbedingungen bringen werde:

Martin Tretbar-Endres: „Auch die inhaltlichen Schwerpunkte passen gut zu den Stärken unseres Kreises: So sind beispielsweise die grenzüberschreitende Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation oder die Förderung der Ressourceneffizienz wichtige Handlungsfelder. Ausdrücklich genannt wird dabei die  Entwicklung und Umsetzung von Lösungen zur Anwendung erneuerbarer Energiequellen.“ Der Kreis Rendsburg-Eckern-förde habe hier viel anzubieten, vom  Gymnasium erneuerbare Energien, über den Schwerlasthafen und die Unternehmen Denker & Wulff, Max Bögl oder Repower.

 „Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir diese Kompetenzen gebündelt in die Zusammenarbeit mit Dänemark einbringen und hier ein Projekt starten. Die Gelder aus Europa könnten wir damit zum Nutzen unseres Kreises einsetzen“, sagte der Rendsburger Kreistagsabgeordnete.

Schon in der derzeitigen Förderperiode hätten sich Einrichtungen aus dem Kreis an INTERREG-Projekten beteiligt, so zum Beispiel die Abfallwirtschaftsgesellschaft zum Thema „Grenzüberschreitende Kooperation Bioabfall“. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rendsburg-Eckernförde (WfG) sei u.a. beteiligt an einem Projekt zur Entwicklung und dem Einsatz neuer Technologien für nachhaltige elektrische Mobilität (Emotion). Aktuell arbeite die WfG auch an dem Thema „Qualifizierte Arbeitskraft und Beschäftigungsmöglichkeiten in der deutsch-dänischen Region“. Dabei gehe es darum, Unternehmen grenzüberschreitend bei der Gewinnung von gut ausgebildeten Fachkräften zu unterstützen und andererseits das Wissen von Hochqualifizierten über Arbeitsplätze und Karrierechancen in der Grenzregion zu erhöhen.

An all diese Projekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit könne angeknüpft werden. Da die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises bereits ausgewiesene Projekterfahrungen habe, kann sie nach Vorstellungen von Tretbar-Endres dabei in Zukunft eine besondere Rolle spielen: „Bei der WfG sind Kompetenzen vorhanden, die Partner zusammenzuführen, gemeinsam einen Projektvorschlag und -antrag zu erarbeiten und die Fördergelder einzuwerben.“

Auch bei den anderen EU-Förderprogrammen aus dem Regionalen Entwicklungsfonds (bisheriges Zukunftsprogramm Wirtschaft) und dem Europäischen Sozialfonds (bisheriges Zukunftsprogramm Arbeit)  müsse sich der Kreis in der kommenden EU-Förderperiode intensiver um Projekte und Förderungen bemühen.

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Martin Tretbar-Endres Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion im Regionalentwicklungsausschuss Mobil: 0178 / 23 51 509 e-mail: martin.tretbar-endres@gmx.de

 

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